H+I Vorstand vertieft sein Wissen zu den Bilateralen III
Die Bilateralen III sind für die Schweizer und auch die Schwyzer Wirtschaft von grosser Bedeutung. Um die aktuellen Entwicklungen besser einordnen und die wirtschaftlich relevanten Aspekte erkennen zu können, setzte sich der H+I Vorstand bei einem Besuch in Bern intensiv mit dem Thema auseinander.
Mit dem Zug reiste der Vorstand nach Bern und besuchte zunächst das Bundeshaus Ost. Dort empfing Patric Franzen, Leiter der Abteilung Europa und stellvertretender Staatssekretär im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), die Delegation des H+I. Als Chefunterhändler der Vertragspakete mit der EU gab er einen Einblick in die Bilateralen III, erläuterte Hintergründe und zeigte zentrale Zusammenhänge auf.
Im anschliessenden Austausch beantwortete Patric Franzen die zahlreichen Fragen des H+I Vorstands und nahm sich dafür viel Zeit. Die Diskussion verlief offen und auf Augenhöhe und wurde von beiden Seiten als sehr wertvoll empfunden.
Zusammenhänge verstehen und einordnen
Für den Vorstand ging es dabei nicht darum, sich ein umfassendes Detailwissen zu den einzelnen Vertragspaketen anzueignen. Im Zentrum stand vielmehr das Verständnis für die Systematik der Bilateralen III, die Erkennung der wirtschaftlich relevanten Elemente sowie die Einordnung der zentralen politischen Streitfragen.
Im Anschluss wechselte die Gruppe zum Hauptsitz der Mobiliar. Dort erhielt der Vorstand die Gelegenheit, die KI-gestützte Ausstellung zum 200-Jahr-Jubiläum des Unternehmens zu besuchen. Beim anschliessenden Mittagessen im Gästerestaurant der Mobiliar konnte der Austausch in ungezwungener Atmosphäre fortgesetzt werden. Der H+I Vorstand bedankt sich herzlich für die Gastfreundschaft.
Workshop zur Vertiefung
Am Nachmittag wurde das Thema Bilaterale III in einem Workshop mit Mario Ramò, Leiter Public Affairs und damit verantwortlich für Politik und Regierungsbeziehungen bei der Mobiliar, weiter vertieft. Er beantwortete offene Fragen und beleuchtete die Thematik aus einer weiteren Perspektive. Die zusätzlichen Einschätzungen halfen dabei, die Erkenntnisse aus dem Vormittag nochmals einzuordnen und Zusammenhänge besser zu verstehen.
Mit zahlreichen neuen Erkenntnissen und einem vertieften Verständnis der Bilateralen III trat der Vorstand am Abend die Heimreise an.
Nun gilt es, im Vorstand den geeigneten Weg zu definieren, wie die H+I Mitglieder über die relevanten Aspekte der Bilateralen III informiert und in die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema einbezogen werden können